Fußreflexzonentherapie

Raffaela Dieterle mit Hanne Marquardt

Die Fußreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie stellt heute eine sinnvolle Alternative zur häufig überbetonten apparativen Patientenbehandlung dar.
Sie ist eine einfache und doch komplexe Therapiemethode, die über Reflexzonen am Fuß auf wunderbare Art und Weise den gesamten Menschen behandeln kann. Das Ergebnis einer Behandlung ist ein anderes, wenn etwas für den Menschen getan wird anstatt gegen seine Erkrankung oder ein Symptom.

Die Reflexzonentherapie am Fuß ist bis jetzt vor allem in der täglichen Praxis seit über 45 Jahren an einer Vielzahl von Kranken mit den unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden empirisch bestätigt. Wenn Sie persönlich erfahren möchten, was sie bewirken kann, rate ich Ihnen zu einem unvoreingenommenen Eigenerlebnis, bei dem Sie die Veränderungen an sich selbst beobachten und beurteilen können.

Hanne Marquardt:


Erfahrungen, auch therapeutische, kann man

- nicht wünschen
- nicht wollen
- nicht erlesen
- nicht erhoffen
- nicht kaufen und
- nicht erstreben.

Man muss sie einfach machen!

 

Indikationen und Kontraindikationen

Die Reflexzonentherapie am Fuß stellt eine spezielle Indikation dar bei Patientinnen und Patienten mit:

    * akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat,
    * akuten und chronischen Belastungen und Erkrankungen im Urogenitaltrakt,
    * Funktionsstörungen im Atmungs- und Herzbereich,
    * Beschwerden im Verdauungssystem,
    * Kopfbelastungen verschiedenster Genese, auch zur Unfallnachbehandlung
    * Zyklusbeschwerden bei Frauen.

Die Erfahrung hat außerdem gezeigt, dass sich selbst bei Patienten mit schweren degenerativen Krankheiten (Bechterew, Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen) eine Reihe von Begleitumständen verbessern lässt:

    * Aktivierung der Ausscheidungsorgane,
    * die Erleichterung der gravierenden Schmerzzustände im Endstadium von Karzinomkranken,
    * vermehrte Kontrolle über Schließmuskulatur von Blase und Darm,
    * Stabilisierung der seelischen Verfassung.

Gerade die chronisch Kranken schätzen es besonders, wenn sie in der Schwere ihrer Krankheit die kontinuierliche, mitfühlende Begleitung über die Behandlung der Füße erleben.

Folgende Erkrankungen sind für die RZF kontraindiziert:

    * akute Entzündungen im Venen- und Lymphsystem,
    * infektiöse und hoch fieberhafte Erkrankungen,
    * operativ zu erfassende Krankheiten,
    * Gangrän am Fuß,
    * Psychosen (außer die Kranken werden ärztlich gezielt betreut),
    * Risikoschwangerschaft,
    * rheumatische Erkrankungen, die die Fußgelenke akut belasten